Feuer1 - Unklare Rauchentwicklung
Brandeinsatz
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Einsatzbericht
Um 07.44 Uhr wurden am heutigen Samstagmorgen die Funkmeldeempfänger ausgelöst und zeitgleich heulten in Groß Berkel die Sirenen. Die erste Meldung "Groß Berkel Riepenburg, Feuer 1 - unklare Rauchentwicklung" ließ zunächst Schlimmes befürchten. Doch schon auf der Anfahrt stellte sich heraus, dass nicht wie zunächst vermutet ein Brand im Landschulheim "Riepenburg" ausgebrochen, sondern ein Waldbrand deutlich unterhalb des Objektes auf dem Riepen die Ursache für die Rauchentwicklung war.
Aufgrund der extremen Trockenheit der vergangenen Tage musste nun schnell gehandelt werden und so wurde auch die Feuerwehr Aerzen alarmiert, damit diese mit ihrem Tanklöschfahrzeug den Wasservorrat an der Einsatzstelle erhöhen.
An der Einsatzstelle angekommen stellte sich wieder einmal heraus, welchen Vorteil wir dadurch haben, dass wir mit unserem TLF 8 auf Unimog-Basis ein hoch geländegängiges Allradfahrzeug in unserem Fuhrpark besitzen. Ohne dieses Fahrzeug hätten doch einige Schläuche mehr in dem Unwegsamen Gelände verlegt werden müssen. So aber konnten wir das Löschwasser direkt an den Brandherd heran transportieren und somit viel wichtige Zeit einsparen.
Vor Ort hat sich dann gezeigt, dass ca. 100 m vom Waldrand entfernt anscheinend am Freitagabend jemand mitten im Wald gegrillt hat. Anschließend wurde die noch glühende Holzkohle in einer Blechtonne mit Erde abgedeckt. Vermutlich wurde dann davon ausgegangen, dass so keine Gefahr mehr bestünde und der "Grillplatz" verlassen.
Aufgrund der Hitze der Glut hat sich dann aber die Tonne dermaßen erwärmt, dass trockene Stellen am Waldboden Feuer fingen. Dass dadurch lediglich ca. 20 qm den Flammen zum Opfer fielen, lag an dem glücklichen Umstannd, dass in dem betroffenen Bereich doch ein relativ hoher bestand an grünem und noch nicht vertrocknetem Bodenbewuchs vorhanden war und kein kräftiger Wind das Feuer noch zusätzlich angefacht hat.
Und so konnte der Brand schnell mit eigenen Mitteln erfolgreich bekämpft werden. Das zwischenzeitlich eingetroffene Aerzener TLF musste daher nicht mehr eingesetzt werden. Die ebenfalls vor Ort befindliche Polizei hat den Vorgang aufgenommen und ermittelt nun wegen fahrlässiger Brandstiftung.
Nach ca. eineinhalb Stunden war dann der Einsatz beendet und die Ortswehr konnte wieder ins Feuerwehrhaus einrücken.
sonstige Informationen
Einsatzbilder
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