Pferde einfangen
Tierrettung
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Einsatzbericht
Gerade einmal 10 Tage ist die letzte Tierrettung her, da wird die Ortswehr Groß Berkel am Abend des 17. Juni 2009 erneut von der KRL Weserbergland zu einer „tierischen“ Hilfeleistung gerufen. Um 22.35 Uhr hieß es von der Leitstelle: „Technische Hilfe 0, Pferde einfangen“.
Auf der Anfahrt zum Einsatzort nach Laatzen wurden sich schon Gedanken gemacht, was uns den dort erwarten würde, denn mit Pferden hatten wir bis dahin noch nicht zu tun. Vor Ort wurden wir dann durch mehrere Bekannte der Besitzerin darüber informiert, wo die entlaufenen Hengste zuletzt gesehen wurden.
So begaben sich die ersten Kameraden zu Fuß auf den Weg zu einer außerhalb der Ortslage gelegenen Koppel, unterstützt durch die Besatzung des TLF, die mittels Arbeitsscheinwerfer den in Frage kommenden Bereich ausleuchteten und absuchten.
Bereits nach kurzer Zeit wurden die ersten beiden Hengste, die an sich relativ ruhig waren, mit Hilfe der mitgeführten Feuerwehrleinen zu den Stallungen zurück gebracht. Jedoch wurde noch ein weiteres Tier vermisst, dass sich noch ein Stück weiter entfernt in unzugänglicherem Gelände aufhalten sollte. Nach einem kurzen Marsch durch Gräben und Gebüsch hatten wir dann die Besitzerin gefunden, die den dritten Hengst zwischenzeitlich selbst gefunden und gehalten hatte. Allerdings konnte sie aus eigener Kraft das aufgeregte Tier – es hatte sich zuvor an einem Weidezaun leicht verletzt - nicht durch das unwegsame Gelände in Richtung Feldweg bringen.
Von Vorteil war, dass dem Hengst bereits das Zaumzeug angelegt war, sodass wir ohne Probleme die Feuerwehrleinen befestigen konnten. Und so ging es dann mit vereinten Kräften zunächst über Stock und Stein zu einem Feldweg, der uns dann allesamt auf nahezu direktem Wege zu den Stallungen führte. Dort konnten dann die Pferde wieder sicher untergebracht werden und die Ortswehr Groß Berkel den Einsatz nach etwa einer Stunde beenden.



